Ein Fehler in Norman-Engine kann zum Überlauf der Systempartition führen

Vor zwei Wochen kam ein “fehlerhaftes” Update für die Norman-Engine in Forefront Protection 2010 für Exchange heraus, durch das bei manchen Systemen die temporären Dateien der Norman-Engine nicht mehr gelöscht wurden. Dadurch besteht die Gefahr, dass der Speicherplatz der Systempartition früher oder später zu Ende geht. Sobald sich der freie Speicherplatz auf der Systempartition zu Ende neigt stellt jedoch Exchange Server 2007/2010, bedingt durch die Backpressure-Funktion, vorher seine Dienste ein.

Seit gestern gibt es eine neue Version (7.1.8) der Norman-Engine die automatisch über die Update-Funktion von FPE 2010 aktualisiert wird. Allerdings werden dadurch die vorhandenen temporären Dateien der Norman-Engine nicht gelöscht. Damit der dadurch verwendete Speicherplatz wieder freigegeben wird muss man diese selbst löschen. Die temporären Dateien befinden sich im Ordner C:\Windows\Temp und beginnen mit NSE und enden auf die Dateiendung TMP. Diese Dateien können nach dem Update der Norman-Engine auf die Version 7.1.8 problemlos gelöscht werden.

Die Version der Norman-Engine kann in FPE in der Modulzusammenfassung überprüft werden. Diese findet man unter dem Knoten Richtlinienverwaltung -> Erweiterte Optionen und dann rechts in der Aktionsleiste über die Aktion Modulzusammenfassung anzeigen.

Forefront Modulzusammenfassung

Sollte die Norman-Engine noch nicht auf die Version 7.1.8 aktualisiert sein, so kann das Update erzwungen werden, indem man im mittleren Bereich unter der Rubrik Planung aktualisieren die Norman Engine (Norman Virus Control) auswählt und über das Kontextmenü die Aktualisierung über den Eintrag Jetzt aktualisieren anstößt. Sofern die aktualisierte Engine bereits auf dem Verteilungsservern vorhanden ist wird die lokale Engine auf die neuere Version aktualisiert.

Nährere Informationen zu diesem Problem gibt es im folgenden Thread der Technet-Foren:

http://social.technet.microsoft.com/Forums/en-US/FSENext/thread/ca55530e-3850-49a0-9cd6-2ffd562301ce

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Windows Server 2012 wird als Windows Server 2003 in WSUS angezeigt

Wer einen WSUS-Server auf einem Server mit dem Betriebsystem 2008 R2 oder älter betreibt wird feststellen, dass neuere Betriebssysteme, wie Windows Server 2012 oder Windows 8 in der Übersicht nicht korrekt angezeigt werden. In folgendem Beispiel wird ein Windows Server 2012 als Windows Server 2003 Standard x64 angezeigt.

WSUS

Die Ursache ist ganz einfach. Windows Server 2012 und Windows 8 sind einfach zu aktuell für WSUS 3.0 SP2. Abhilfe schafft der Hotfix KB2734608. Dieser aktualisiert WSUS 3.0 SP2 dahingehend, dass neuere Betriebssysteme korrekt angezeigt werden. Es werden neben dem Anzeigeproblem weitere Probleme behoben.

Der Hotfix kann einfach heruntergeladen und installiert werden. Danach wird der Server mit der korrekten Betriebssystemversion angezeigt. Sollten mehrere WSUS-Server im Einsatz sein oder werden diese in einem NLB betrieben, so beschreibt der KB-Artikel KB2734608 wie hierbei vorgegangen werden muss.

wsus2

Interessant hierzu zu lesen ist auch folgender Artikel der Website von faq-o-matic: http://www.faq-o-matic.net/2012/09/11/windows-8-und-wsus-server-patch-erhltlich/

 

 

 

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Exchange Voice Nachrichten können unter Windows Phone 8 nicht wiedergegeben werden

Wer im Unternehmen die Unified Messaging Rolle von Exchange Server nutzt erhält die Sprachnachrichten per E-Mail in seinen Posteingang. In Outlook können diese entweder über das Telefon oder über die Lautsprecher wiedergegeben werden. Dies funktioniert soweit auch reibungslos und ist eine wirklich tolle Funktion.

Die Sprachnachrichten können natürlich nicht nur in Outlook wiedergegeben werden, sondern auch auf mobilen Geräten, wie z.B. einem Smartphone. Voraussetzung hierfür ist, dass die E-Mails auf das Handy zugestellt werden. Im Posteingang sieht die E-Mail unter Windows Phone 8 dann wie in folgendem Bild zu sehen aus.

WP8 Voice mail

Die Voicemail kann man durch einen klick auf die angehängte Audiodatei abspielen.

Unter Windows Phone 8 kann es hier zu Problemen kommen, wenn auf den Exchange Server die Audiodateien im “falschen” Format generiert werden. Denn so wie es aussieht kann Windows Phone 8 keine WAV-Dateien mehr abspielen, was bis unter Windows Phone 7.8 noch problemlos möglich war. Man erhält dann folgende Fehlermeldung:

Windows Phone Wav File

Man muss deshalb aber nicht auf seine Voicemails auf dem Windows Phone 8 verzichten, sondern es muss dazu nur das Audioformat umgestellt werden, in dem die Voicenachrichten generiert werden. Jedes Smartphone kann problemlos MP3-Dateien abspielen, deshalb ist es zu empfehlen dieses Format zu wählen, um eventuellen weiteren Inkompatibilitäten aus dem Weg zu gehen.

In der Verwaltungskonsole von Exchange Server kann man das Audioformat für Voicenachrichten im Knoten Organisationskonfiguration -> Unified Messaging unter der Registerkarte UM-Wählpläne einstellen. In den Wählplänen befindet sich unter der Registerkarte Einstellungen die entsprechende Option dazu.

voice mail audioformat

In der Dropdownliste Audiocodec kann unter den verschiedenen Audioformaten das Format ausgewählt werden, in dem die Voicenachrichten generiert werden. Wenn man hier als Audioformat MP3 auswählt, dann werden künftige Voice-Nachrichten im MP3-Format erstellt und können somit problemlos auf dem Windows Phone 8 und auch auf den Smartphones von Marktbegleitern wiedergegeben werden.

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Frei-/Gebucht-Zeiten werden bei manchen Mitarbeitern nicht angezeigt

Heute hatte ich ein Problem in Outlook 2010 bei dem im Terminplanungsassistenten die Frei-/Gebucht-Zeiten für manche Kontakte nicht angezeigt wurden. Man erhält stattdessen einen durchgehend schraffierten Streifen, der besagt, dass keine Informationen verfügbar sind. Probiert man dies als anderer Benutzer aus, so sind die Zeiten jedoch sichtbar. Das folgende Bild zeigt, dass für den eingeladenen Benutzer keine Informationen zur Verfügung stehen.

free busy no information

Im Internet findet man viele Ursachen dafür, wie z.B. das OAB löschen oder einen Registrykey setzen, damit die alte Methode zum Einsatz kommt. Die Lösung dafür ist jedoch viel einfacher! Probiert man etwas herum, so stellt man fest, wenn man die Teilnehmer nicht im Termin unter dem An-Feld angibt, sondern im Terminplanungsassistenten (obiges Bild) über den Alias, dann bekommt man auf einmal die Frei-/Gebucht-Zeiten angezeigt. Das Problem muss somit etwas damit zu tun haben, wenn man die Teilnehmer über das An-Feld im Termin hinzufügt.

Der Unterschied zwischen beiden Methoden ist, dass das An-Feld auf die Autovervollständigungs-Liste von Outlook zurückgreift. In früheren Versionen von Outlook gab es öfters einmal den Fall, dass E-Mails an bestimmte Kontakte nicht zugestellt werden konnten, obwohl man mit diesen schon öfters E-Mails geschrieben hatte. Schuld daran war dann die .nk2-Datei, welche man einfach Löschen musste. Seit Outlook 2007 gibt es diese .nk2-Datei allerdings nicht mehr. Letztendlich haben beide Probleme die gleiche Ursache, nur wird dies in Outlook 2010 anders gehandhabt.

Folgende zwei Methoden können dazu verwendet werden, um das Problem zu beheben:

Methode 1: Löschen der Autovervollständigungsliste

Da das Problem durch die Autovervollständigungsliste von Outlook verursacht wird, kann man dieses dadurch beheben, indem man diese einfach löscht. Hierzu muss man die Optionen von Outlook über Datei -> Optionen ->E-Mail öffnen. Unter der Rubrik Nachrichten senden findet man die Schaltfläche AutoVervollständigen-Listen leeren, über die man den Inhalt der Autovervollständigungsliste löschen kann.

delete autocomplete

Nach dem leeren der Autovervollständigungsliste sollte es wieder problemlos möglich sein die Frei-/Gebucht-Zeiten aller Mitarbeiter zu sehen, da alle fehlerhaften und leider auch nicht fehlerhaften Einträge gelöscht wurden. Diese Methode gleicht allerdings eher dem Holzhammer, denn letztendlich sind nicht alle Kontakte davon betroffen und es würde ausreichen bestimmte Kontakte aus der Autovervollständigungsliste zu löschen.

Methode 2: Löschen des Kontakts aus der Autovervollständigungsliste

Wenn man im An-Feld beginnt die E-Mail-Adresse zu schreiben, so werden einem Vorschläge aus der Autovervollständigungsliste angeboten. Über das X direkt neben dem Eintrag kann man diesen aus der Autovervollständigungsliste löschen.

delete contact autocomplete

Ist der Kontakt aus der Autovervollständigung gelöscht, so wird dieser als neuer Eintrag später wieder angelegt und die fehlerhaften Informationen sind dadurch nicht mehr in der Autovervollständigungsliste vorhanden. Fügt man anschließend im Termin den Kontakt der Einladung hinzu, so werden die Frei-/Gebucht-Zeiten wieder korrekt angezeigt.

 

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IE10 wird fälschlicher Weise als IE9 für Windows Server in Windows Update angezeigt

Bekannter Weise ist ja jeden zweiten Dienstag im Monat Patchday und Microsoft veröffentlich an diesem Tag neue Updates für die Produkte. Als ich heute einen Server aktualisieren wollte, da unter den aktuellen Updates einige wichtige Sicherheitsupdates enthalten sind, ist mir aufgefallen, dass mir der Internet Explorer 9 angeboten wird, welcher sich aber schon auf dem System befindet.

Internet Explorer 10 Windows Update

Schaut man genauer hin, so bemerkt man, dass in der rechten Spalte ausschließlich vom IE 10 die Rede ist. Auf einem Testsystem habe ich das im Bild markierte Update installiert und es ist tatsächlich der IE 10. Es handelt es sich hier um einen Fehler im Beschreibungstext für das Update in Windows Update. So wie es aussieht betrifft dies nur Windows Server 2008 bzw. 2008 R2, da mit einem Windows 7 Client das Update korrekt als Internet Explorer 10 für Windows 7 angezeigt wird. Nutzer des Update-Tools WSUS sind davon ebenfalls nicht betroffen, da der IE 10 hierfür noch nicht bereitgestellt wird.

Wer also den IE10 noch nicht auf seinem System installieren will/kann/darf sollte darauf achten, welche Updates er für die Installation genehmigt.

Update 15.04.2013: Ich habe heute nochmal bei den Servern die Updates überprüft und das Update wird nun korrekt als IE 10 ausgewiesen.

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Aus FOPE wird EOP

Am 1. März ist Exchange Online Protection (EOP) offiziell als Nachfolger von Forefront Online Protection für Exchange (FOPE) gelauncht worden. EOP ist ein cloudbasierender Antispam und Antimalware Dienst der nun auf der Plattform von Office 365 basiert. Die Verwaltung von EOP wird deshalb an den Stil von Office 365 angepasst.

Alle Kunden von FOPE werden nach und nach auf EOP umgestellt. Kunden mit einem existierenden Office 365 Plan werden ab April 2013 umgestellt und bestehende FOPE-Kunden nach und nach ab Sommer 2013. Eine Benachrichtigung über die Umstellung des FOPE-Accounts erfolgt 30 Tage vorab. Bei der Umstellung werden alle Einstellungen von FOPE nach EOP portiert, d.h. alle Filter und Domänen bleiben erhalten. Es ist trotzdem zu empfehlen nach der Umstellung einen kurzen Blick darauf zu werfen, ob auch wirklich alles passt 😉

Eine Übersicht über die neuen Funktionen in EOP gibt es unter folgender URL: http://office.microsoft.com/en-us/exchange/email-security-exchange-online-protection-FX103763969.aspx

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Servicepack 3 für Exchange Server 2010 verfügbar

Ein Update jagt das nächste, vor paar Stunden wurde das Rollup 6 für Exchange Server 2010 SP2 veröffentlicht und nun folgt schon das Servicepack 3 für Exchange Server 2010.

Herunterladen kann man das Servicepack unter folgender URL: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=36768

Folgende Probleme werden durch das Servicepack 3 zusätzlich behoben bzw. folgende Neuerungen bringt das Servicepack 3: (http://support.microsoft.com/kb/2808208)

Neuerungen in Servicepack 3:

Koexistenz mit Exchange 2013: Sie können jetzt Exchange Server 2013 in der vorhandenen Exchange Server 2010-Organisation installieren. Hierzu installieren Sie Exchange Server 2013 kumulativen Update 1 (CU1). Sie können nicht Exchange Server 2013 in der vorhandenen Exchange Server 2010-Organisation mit Exchange Server 2013 RTM-Installationsmedien installieren.

Hinweis: Exchange Server 2013 CU1 ist auch ein Installationsmedium für Exchange Server-2013.

Unterstützung für Windows Server 2012: Sie können jetzt installieren und Bereitstellen von Exchange Server 2010 auf Computern mit Windows Server 2012.
Unterstützung für Internet Explorer 10: nun können Sie Internet Explorer 10 Verbindung zu Exchange 2010.
Kunden angeforderte Updates: Exchange Server 2010 enthält SP3 alle Updates, die in Update-Rollups enthalten sind, die vor SP3 veröffentlicht wurden. Weitere Informationen über die Planung der Exchange 2010-Updates finden Sie unter Wartung von Exchange 2010.

Fehlerkorrekturen in Servicepack 3:

2552121 Ein Postfach kann nicht synchronisiert werden, über ein Exchange ActiveSync-Gerät in einer Exchange Server 2010-Umgebung
2729444 Postfächer werden unter Quarantäne gestellt, nachdem Sie die Exchange Server 2010-SP2-Version des Management Packs von Exchange Server 2010 installieren
2778100 Lange Verzögerungen beim Empfang der e-Mail-Nachrichten mithilfe von Outlook in einer Exchange Server 2010-Umgebung
2779351 SCOM-Warnung, wenn das Test-PowerShellConnectivity-Cmdlet in einer Exchange Server 2010-Organisation ausgeführt wird
2784569 Geringe Leistung, wenn Sie eine globalen Adressliste suchen, indem Sie ein EAS-Gerät in einer Exchange Server 2010-Umgebung
2796950 Microsoft.Exchange.Monitoring.exe-Prozess beansprucht eine übermäßige CPU-Ressourcen bei einer SCOM-Serverüberwachung Exchange Server 2010-Clientzugriffsserver
2800133 Anwendungspools konsumieren übermäßig viel CPU und Speicherressourcen auf einem Exchange-Clientzugriffsserver, nachdem Sie das Updaterollup 5 für Version 2 für Exchange Server 2010 SP2 anwenden
2800346 Outlook stürzt ab und hoher Netzwerklast tritt auf, wenn Sie auf ein Postfach in einer gemischten Umgebung mit Exchange Server 2010 SP2 Aufbewahrungs-Policies anwenden
2810617 Sie können Exchange Server 2010 SP3 nicht installieren, wenn Sie eine Windows PowerShell-Skript-Ausführungsrichtlinie in den Gruppenrichtlinien definieren
2787500 Abgelehnte Besprechungsanfrage wird wieder zu Ihrem Kalender hinzugefügt, nachdem ein Delegat die Anforderung mithilfe von Outlook 2010 geöffnet
2797529 E-Mail-Nachrichtenübermittlung wird nach der Installation von Updaterollup 4 für Exchange Server 2010 SP2 auf einem mobilen Gerät Blackberry verzögert
2800080 ErrorServerBusy-Response-Code beim Synchronisieren einer EWS-basierte Anwendung auf ein Postfach in einer Exchange Server 2010-Umgebungverzögert

 

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Rollup 6 für Exchange Server 2010 SP2 verfügbar

Seit gestern ist das Rollup 6 für Exchange Server 2010 SP2 verfügbar.

Herunterladen kann man es unter folgender URL: http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=36716

Folgende Fehler werden darin korrigiert: (http://support.microsoft.com/kb/2746164)

2489941 Der Wert “LegacyExchangeDN” wird in das Feld “Von” statt “Einfache Display Name” in einer e-Mail-Nachricht in einer Exchange Server 2010-Umgebung angezeigt.
2717453 Sie können nicht verschieben oder Löschen eines Ordners mithilfe von Outlook im Onlinemodus in einer Exchange Server 2010-Umgebung
2733608 Beschädigte japanische DBCS-Zeichen beim Senden einer Besprechungsanfrage oder eine Antwort auf eine bereitgestellte Element in einem öffentlichen Ordner in einer Exchange Server 2010-Umgebung bereitstellen
2734635 Ordner verknüpfte (FAI) Informationselemente werden gelöscht, wenn Sie mit dem New-InboxRule-Cmdlet ausführen oder ändern Posteingangsregeln in einer Exchange Server 2010-Umgebung
2737046 AutoVorschau-Feature funktioniert nicht, wenn Sie Outlook im Onlinemodus in einer Exchange Server 2010-Umgebung
2741117 Hohe CPU-Auslastung vom Microsoft Exchange-Replikationsdienst auf Client Access-Servern in einer Exchange Server 2010-Umgebung
2746030 Falscher ExternalURL Wert für EWS wird von einem Exchange Server 2010 Client Access Server zurückgegeben.
2750188 Exchange-Diensthost-Dienst stürzt ab beim Starten des Dienstes auf einem Server mit Exchange 2010
2751417 Synchronisation schlägt fehl, wenn Sie ein externes Gerät an ein Postfach über EAS in einer Umgebung Exchange Server 2010 synchronisieren
2751581 OAB-Generierung mit Ereignis IDs 9126, 9330, und 9338 oder 9339 in einer Exchange Server 2010-Umgebung schlägt fehl
2760999 Fehlermeldung “die Domäne Anmeldung ‘Org’ abgeleitet ‘<TenantDomainName> .org’ ist keine gültige Domäne” bei Verwendung der Hybrid-Konfigurations-Assistent in einer Exchange Server
2776259 MSFTEFD.exe-Prozess abstürzt, wenn eine e-Mail-Anlage in einer Exchange Server 2010-Umgebung die Dateinamenerweiterung ein unerwartetes oder keine Dateinamenerweiterung hat
2779387 Dupliziert die e-Mail-Nachrichten im Ordner “Gesendete Objekte” in einer EWS-basierten Anwendung angezeigt werden, die auf einen Exchange Server 2010-Postfach-Server zugreift
2783586 Reihenfolge der Namen eines Kontakts wird nicht richtig angezeigt, nachdem Sie den Kontakt in einer Exchange Server 2010-Umgebung bearbeiten
2783631 User-Agent-Feld ist leer, wenn Sie das Cmdlet Get-ActiveSyncDeviceStatistics in einer Exchange Server 2010-SP2-Umgebung ausführen
2783633 Sie können nicht verschieben oder löschen eine e-Mail-Nachricht, die größer als die maximale empfangen oder senden Größe in einer Exchange Server 2010-Umgebung
2783649 Privater Termin ist für einen Delegaten in einer Exchange Server 2010-Umgebung sichtbar.
2783771 Postfach auf einem mobilen Gerät wird nicht aktualisiert, wenn EAS in einer Exchange Server 2010-Umgebung konfiguriert ist
2783772 Edgetransport.exe-Prozess abstürzt, nachdem ein Journalempfänger eine NDR-Nachricht in einer Exchange Server 2010-Umgebung empfangen
2783776 Sie können eine standortübergreifenden Suche nicht in einem Postfach in einer Exchange Server 2010-Hybrid-Umgebung ausführen.
2783782 Fehlermeldung bei Verwendung von Scanpst.exe auf eine PST-Datei in einer Exchange Server 2010-Umgebung
2784081 Store.exe-Prozess abstürzt, wenn Sie ein Exchange Server 2010-Postfachserver bestimmte Registrierungsschlüssel hinzufügen
2784083 Wochennummern in der Outlook Web App und Outlook-Kalender stimmen in einer Exchange Server 2010-Umgebung nicht überein.
2784093 SCOM-Warnungen und Ereignis-ID 4 in einer Exchange Server 2010 SP2 Organisation mit Updaterollup 1 oder höher
2784566 Exchange-Clientzugriffsserver RPC-Dienst auf einem Exchange Server 2010-Postfach-Server stürzt ab
2787023 Exchange-Postfach-Assistentendienst stürzt ab, wenn Sie versuchen, ein Element der Kalenderserie ändern oder Veröffentlichen von Frei/Gebucht-Daten in einer Exchange Server 2010-Umgebung
2793274 Eine neue Option ist verfügbar, die die Aufbewahrungsaktion PermanentlyDelete in einer Exchange Server 2010-Organisation deaktiviert
2793278 Sie können die Suchfunktion zur Suche für Postfachelemente in einer Exchange Server 2010-Umgebung verwenden.
2793279 Exchange Server 2010 wird nicht neu gestartet, wenn der Microsoft Exchange-Replikationsdienst fixiert
2793488 Internet Explorer stürzt beim Herstellen einer Verbindung mit OWA mehrmals in einer Exchange Server 2010-Umgebung
2810616 E-Mail-Nachrichtenübermittlung wird nach der Installation von Updaterollup 4 für Exchange Server 2010 SP2 auf einem mobilen Gerät Blackberry verzögert

In der Hoffnung, dass es keinen V2-Hattrick geben wird ;-), wünsche ich frohes Updaten!

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Das Update auf Windows Phone 7.8 ist verfügbar

Seit heute ist das Update auf Windows Phone 7.8 mit der Versionsnummer 7.10.8858.136 verfügbar.

Es beinhaltet folgende Neuerungen:

Die Kacheln auf dem Startbildschirm können jetzt wie unter Windows Phone 8 in der Größe verändert werden
Die Anzahl der Farben für die Designs wurde auf 20 erhöht
Verbesserte Sperrbildschrimfunktion mit zusätzlichem Berührungsschutz und dem Bing-Bild des Tages als Hintergrund
Erweiterung des Marketplaces und XBox-Live für diverse Länder
Verbessert chinesische Schriftzeichen
Diverse andere Fehlerkorrekturen und Verbesserungen
 

Wer das Update auf sein Windows Phone haben will, der muss das Smartphone mit Zune verbinden und nach Aktualisierungen suchen.

In diesem Sinne frohes Updaten und viel Spaß mit Windows Phone 7.8 🙂

 

 

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Virtuelle Maschine wird zur Sicherung kurz angehalten

Dank der Sicherung durch Volume Shadow Copys können virtuelle Maschinen ohne Unterbrechung im laufenden Betrieb gesichert werden. Damit dies funktioniert müssen allerdings folgende Bedingungen erfüllt werden:

1. Die Integrationsdienste müssen in der virtuellen Maschine installiert und aktuell sein. Zudem muss die Funktion Sicherung (Volumenmomentaufnahme) in den Eigenschaften der Integrationsdienste aktiviert sein, wie in folgendem Bild zu sehen ist.
hvbackup

2. Die virtuelle Maschine muss sich logischer Weise im eingeschateten Zustand befinden
3. Auf dem Server (Host und Gast) muss genügent Platz vorhanden sein, um den Snapshot zu erstellen
4. In der virutellen Maschine muss der Dienst “Hyper-V Volume Shadow Copy Requestor” gestartet sein
5. Der Speicherort für die Snapshot-Dateien muss sich auf dem gleichen Laufwerk befinden wie die vhd/vhdx-Dateien der virutellen Maschine
6. Das in der virtuellen Maschine ausgeführte OS muss VSS-Kompatibel sein
7. Das Dateisystem innerhalb der virtuellen Maschine muss NTFS sein
8. Die Festplatte innerhalb der virtuellen Maschine darf nicht vom Typ Dynamisch sein. Nicht zu verwechseln mit dynamsichen VHD-Dateien!
9. Die Dienste COM+ Event System, Distributed Transaction Coordinator, Remote Procedure Call (RPC), System Event Notification und Volume Shadow müssen in der virtuellen Maschine ausgeführt werden bzw. auf Startart Manuell stehen.

Eine gute detailiertere Auflistung der Voraussetzungen findet man auch auf folgender Webseite http://support.altaro.com/customer/portal/articles/808575-what-are-the-requirements-for-live-backups-of-a-hyper-v-guest-vm

Was aber tun, wenn man alle oben aufgeführten Voraussetzungen erfüllt und die virtuelle Maschine zur Sicherung trotzdem kurz angehalten wird?

Erste Anlaufstelle bei Problemen sollte immer das Ereignisprotokoll sein. Darin war folgende Warnung zu finden:

hvbackup2

Letztendlich besagt die Warnung, dass die Snapshot-Dateien sich nicht auf dem gleichen Laufwerk befinden wie die VHD bzw. VHDX-Dateien. Dies würde zumindest mit den Anforderungen an ein HotBackup von virtuellen Maschinen kollidieren, aber der Speicherort für die Snapshots war in den Einstellungen der virtuellen Maschine auf dem gleichen Laufwerk konfiguriert.

Um dieses Problem in den Griff zu bekommen kann man folgendes machen:

– Virtuelle Maschine exportieren und dann wieder importieren. Dabei darauf achten, dass die Verzeichnisse für Snapshots und die VHD/VHDX-Dateien auf dem gleichen Laufwerk liegen
– Unter Windows Server 2012 kann man versuchen den Speicher der virtuellen Maschine an einen anderen Speicherort zu verschieben

Solle es danach immer noch nicht funktionieren so bleibt einem nur folgende letzte Möglichkeit die auch bei mir geholfen hat. Ein Vorteil von virtuellen Maschinen ist ja bekanntlich die Flexibilität. So kann man die VHD/VHDX-Dateien der virtuellen Maschine einfach in einen anderen Ordner kopieren und eine neue virtuelle Maschine erstellen. Dieser fügt man dann die kopierten Festplatten an und startet daraufhin die virtuelle Maschine. Nachdem die neue virtuelle Maschine komplett hochgefahren ist, einen neuen Versuch starten diese mit der Sicherungssoftware zu sichern. Bei mir hat es nun problemlos funktioniert ohne die virutelle Maschine kurz für die Sicherung anzuhalten.

Hinweis: Wer die neue virtuelle Maschine nicht so einfach im LAN online nehmen kann, der kann sich damit behelfen, indem er dieser ein neues Dummynetzwerk zuweist, welches nur mit anderen virtuellen Maschinen kommunzieren kann. Da sich diese virtuelle Maschine alleine in diesem Dummynetzwerk befindet besteht keine Gefahr von doppelten Rechnernamen usw.

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